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Pressemitteilung:

Louisendorf, 12. Februar 2018

Sommer lud erneut zur Veranstaltung „Wein, Musik & Politik“ ein

Schulscheune in Louisendorf als Erbe der Hugenotten
Veranstaltung Wein, Musik & Politik - Hugenottische Spuren 2018
+Von links: MdL Dr. Daniela Sommer, Ortsvorsteher Heinz Berg und Ortsvereinsvorsitzender Frankenau Thorsten Beil
Veranstaltung Wein, Musik & Politik - Hugenottische Spuren 2018
+Männergesangverein Ellershausen unter der Leitung von Marion Born

Die heimische Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer hatte erneut zu ihrem Veranstaltungsformat „Wein, Musik & Politik“ alle Interessierten in die Schulscheune nach Louisendorf eingeladen. Dieses Mal wurden Hugenottische Spuren verfolgt.

Das Treffen fand in der aus Feldsteinen nach französischem Vorbild gemauerten Schulscheune im Dorfkern von Louisendorf statt. Die Schulscheune fällt noch heute zwischen den typisch nordhessischen Fachwerkhäusern auf. Sie dient derzeit als Dorfmuseum und Standesamt. Dort nahm Heinz Berg, Ortsvorsteher von Louisendorf, die Gäste der Veranstaltung in Empfang.

Nach dem musikalischen Empfang des Männergesangvereins Ellershausen unter der Leitung von Marion Born begrüßte Dr. Daniela Sommer ihre Gäste. Sie freute sich sehr über das große Interesse, denn es waren mehr als 70 Personen anwesend, so dass die Schulscheune gefüllt war.

Sommer sagte: „So wie heute suchten Menschen damals eine neue Heimat. Diese fanden die Hugenotten unter anderem in Louisendorf. Heute können wir ihr Erbe und ihre Kultur durch die Schulscheune und viele Hinterlassenschaften bestaunen und erinnern.“ Die heimische Landtagsabgeordnete ging darauf ein, was Heimat bedeutet und dass Heimat dort sei, wo die Menschen sich wohl fühlen und anerkannt werden. Heimat ist dort, wo das Herz ist, so heiße es bereits in der Bibel.

Historische Bibeln, Psalmenbücher, Familienchroniken und Fotos zeigten die Geschichte eines Dorfes, in dem 1688 Glaubensflüchtlinge aus Frankreich eine neue Heimat fanden. Nach einem Impuls von Heinz Berg zu den Hugenotten, der Schulscheune sowie zu der Entstehung von Louisendorf konnten die Gäste die in Eigenleistung restaurierte Schulscheune besichtigen. Ein gemütliches Beisammensein bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch und Leckereien schloss sich an.

Gemeinsam trugen sich die Besucherinnen und Besucher in das Gästebuch ein. Für alle stand fest, Louisendorf mit seiner Schulscheune und Kirche ist ein Kleinod und wird stets an die Geschichte der Hugenotten erinnern.

„Ich bedanke mich herzlich bei Heinz Berg sowie seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für den Erhalt des Erbes der Hugenotten, bei der SPD Frankenau für die Mithilfe sowie bei dem Männergesangverein Ellershausen, der mit seinen Liedern die Schulscheune mit bezaubernden Klängen erfüllte!“, sagte Sommer zum Abschied.

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