SPD Nordhessenrunde besuchte Hettich

Die SPD Nordhessenrunde war am vergangenen Freitag zu Gast bei dem Druck- und Spritzgusswerk Hettich GmbH & Co. KG in Frankenberg. Geführt und informiert wurden sie hierbei von Personalmanagerin Britta Trompeter. Besonderer Anlass war die Auszeichnung der Firma Hettich als „familienfreundliches Unternehmen“, die den von Landrat Reinhard Kubat ausgelobten Award im Jahr 2011 zum ersten Mal erhalten haben.

Hettich ist der größte industrielle Arbeitgeber Frankenbergs mit über 500 Mitarbeitern am Standort und über 6000 Mitarbeitern weltweit. Von den 500 Mitarbeitern in Frankenberg sind 50 Auszubildende und duale Studenten. Das sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befindende Unternehmen Hettich wurde 1888 im Schwarzwald gegründet. Seit 1966 besteht der Standort in Frankenberg und produziert auf rund 20.000 Quadratmetern Fläche. Hierbei legt das Unternehmen seinen Fokus vor allem auf die Ausbildung. „Dass circa 10 Prozent der Mitarbeiter Auszubildende oder duale Studenten sind, die zum größten Teil aus Frankenberg und näherer Umgebung kommen, ist sehr vorbildlich“, freut sich die heimische Abgeordnete Dr. Daniela Sommer.

Ein klares Bekenntnis für den Standort Frankenberg ist unter anderem der derzeitige Hallenneubau, in dem die Magnesiumtechnik ausgebaut werden soll. Die Unternehmenswerte der Firma Hettich sind dabei Qualität, Innovation, Kundennähe und Zuverlässigkeit. Mit diesen Grundsätzen ist man zu den weltweit führenden Herstellern von Möbelbeschlägen geworden.

Die Landtagsabgeordneten der SPD zeigten sich begeistert davon, dass Hettich seit vielen Jahren am so genannten „Girls Day“ teilnimmt, dessen Ziel es ist, speziell Mädchen und Frauen zu motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. „Beispielhaft, dass sie bei dem Girls Day mitmachen und ihr Unternehmen gerade bei potenziellen Mitarbeiterinnen bewerben“, freut sich Brigitte Hofmeyer, die Sprecherin der Nordhessenrunde. Britta Trompeter bekräftigt dies: „So sind derzeit fünf Mädchen bei uns in einem technischen Beruf in Ausbildung!“

Wichtig sei, so Trompeter von Hettich in Frankenberg, bei Auszubildenden vor allem ein gutes technisches Verständnis, Engagement und Motivation. So könne man auch mit einem Hauptschulabschluss eine Ausbildung bei Hettich beginnen, solange man großes Interesse an dem Beruf zeige. „Hettich ermöglicht jungen Menschen, die sich jährlich um einen Ausbildungsplatz bewerben, eine verlässliche Perspektive in ihrer Heimat“, freut sich Sommer. „Junge Menschen sollen das Recht auf gleiche Bildungs- und damit Lebenschancen haben, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern oder ihrer Herkunft – dafür setzen wir uns ein. Dazu leistet auch Hettich hier vor Ort einen wichtigen Beitrag“, unterstrichen Brigitte Hofmeyer und Dr. Daniela Sommer.

Zum Anschluss des Besuches folgte eine kleine Besichtigung der Betriebsstätte, bevor sich die Abgeordneten für die Einblicke bedankten und aus Frankenberg verabschiedeten.